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Woche 2 – Wie wird man Giftstoffe los

Die zweite Woche ist rum und ich bin immer noch begeistert. Ich bin satt, zufrieden und voller Energie. Bisher habe ich weder Heißhunger noch Appetit auf etwas verbotenes gehabt. Obwohl ich für die meisten Mahlzeiten meiner Familie zuständig bin.

Auch meine Kreislaufprobleme sind wieder weg. Einerseits ist das Wetter besser geworden, andererseits habe ich mir zweimal (!) eine Prise Salz mit ins Essen gemacht. Das hat zusammen mit dem Sport, der ja den Kreislauf ordentlich ankurbelt, gereicht.

Wie wird man Giftstoffe los ?

Grundsätzlich sind dafür mehrere Organe zuständig. Die bekanntesten und auch wichtigsten Organe sind Leber und Niere. Aber auch die Haut und alle Schleimhäute arbeiten mit. Wobei Schleimhäute sowohl Lunge (seltsamer Geruch des Atems), Nasen-Rachenraum (Schleimabsonderung) und der Verdauungstrakt (seltsame Farbe/Geruch, Durchfall) unfassen.

Grundsätzlich gibt es drei Sorten Giftstoffe:

  • “frische Giftstoffe ” werden über Nahrung, Einatmen oder die Haut aufgenommen
  • viele Stoffwechselvorgänge produzieren Abfallstoffe, die in größeren Mengen schädlich werden (z.B. Harnsäure)
  • gespeicherte Giftstoffe konnten zur Zeit ihrer Aufnahme nicht sofort wieder ausgeschieden werden und wurden stattdessen eingelagert (meistens in Fettgewebe). Diese Gifte werden entweder aus den Zellen geholt, wenn der Körper Engiftungskapazität frei hat oder wenn Fett abgebaut wird.

Freiliegende Giftstoffe können sich im Blutstrom oder in Extrazellularflüssigkeit, dazu gehört auch Lymphe befinden. Die Lymphe wird dann vom Körper in den Blutstrom gespeißt. Leber, Niere und Lunge ziehen Gifte aus dem Blut. Dafür müssen die meisten Stoffe vorbereitet werden. D.h. sie werden in der Leber so umgebaut, dass sie nicht mehr akut gefährlich sind und einfacher ausgeschieden werden können. Das verbraucht nicht nur Energie sonder auch viele Mineralien, Vitamine und spezifische Aminosäuren. Wenn es an einem dieser Stoffe mangelt, werden die entsprehcnden Entgiftungswege der Leber lahn gelegt. Währenddessen schleußen Haut und Schleimhäute Stoffe direkt vor Ort aus, wenn sie fettlöslich sind. Das liegt daran, dass die Zellgrenzen aus Fettsäuren bestehen.

Wo kommen Antioxidantien ins Spiel ?

Antioxidantien sind ja gerade so ein Mode Wort. Damit werden sehr unterschiedliche Stoffe bezeichnet, die in der Lage sind freie Radikale “zu fangen”. Aber was heißt das eigentlich?

Freie Radikale haben alle eine überzähliges und damit sehr reaktionsfreudiges Sauerstoff-Atom. Der Körper produziert bei bestimmten Stoffwechselvorgängen (Entgiftung, Reparaturen, Stress) NO und andere freie Radikale. Aber auch einige Stoffe, die wir über die Nahrung aufnehmen werden vom Körper oxidiert. Dabei bleibt dann oft HO übrig – ebenfalls ein freies Radikal.

Antioxidantien sind der Lage etwas an die freien Radikale abzugeben, was sie unschädlich macht. Natürlich ist der Körper auch in der Lage selbst solche Antioxidantien herzustellen. Bei unserem heutigen Ernährungs- und Lebensstil reicht das aber in den wenigsten Fällen aus.

Wie unterstütze ich meinen Körper beim Entgiften ?

Wenn man nun gerade fastet oder am Abnehmen ist, werden im Körper viele sogenannte Schlacken freigesetzt. Damit sind die gespeicherten Giftstoffe gemeint. Um diese möglichst vollständig los zu werden, sollte man seinen Körper unterstützen. Du willst sie ja schließlich nicht an anderer Stelle wieder einlagern.

  • Viel Wasser trinken unterstützt die Niere (evtl sogar Nierentee)
  • reichlich Vitamine und Mineralien zuführen
  • Probiotika stabilisieren die Darmflora
  • die Leber kann man mit Lebertee, Mariendistelextrakt oder Artischoke stärken
  • Salzspülungen für Nase und Rachen oder Inhalation mit Salzwasser helfen, wenn die Scheimhäute angeschlagen sind
  • basisches Badesalz unterstützt die Haut beim entgiften (und macht sie samtig weich)
  • basischer Kräutertee oder Lebensmittel (sind ein eigenes Thema)

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