Neustart mit Cellreset

Woche 1 – Fasten mal anders

Was ist Cellreset

Cellreset ist ein Ernährungsprogramm, das auf Entgiftung und Fitalisierung ausgerichtet ist. Aufs gröbste Heruntergebrochen ist das langfristige Ziel eine hoch-qualitative Ernährung mit wenig Kohlehydraten.

Dabei wird Wert auf 4 kleine Mahlzeiten am Tag gelegt. Der Hintergedanke ist hier, dem Körper zu signalisieren : Es gibt mehr als genug zu essen, kein Grund auf Sparbetrieb herutner zu setzen. Dazu kommen ca. 2l am bestene stilles Mineralwasser mit Abstand vor bzw. nach dem Mahlzeiten. Dadurch “vergisst” man nicht mehr zu trinken. Ergänzend dazu kann man noch Nahrungsergänzungsmittel der Linie Fitline nehmen. Die Kombination aus pflanzenbasierten Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren stellt eine Abdenkung der Grundversorgung quasi sicher. Dabei beruft sich Fitline auf ein spezielles NTC-Patent, dass die Aufnahme der Stoffe verbessern soll.

Das Gesamtprogramm wird in drei Phasen unterteilt: Phase 1 sind 28 Tage Entgiftungs- und Reduktionsernährung. Damit soll der Stoffwechsel entlastet und wieder in den “Originalzustand” gebracht werden. Hier ist die Supplementierung mit den Nahrungsergänzungsmittel sehr wichtig. In Phase 2 unfasst 3 Monate in denen die Einschränkungen schon deutlich gelockert werden. In dieser Zeit sollen sich die neuen, besseren Ernährungsgewohnheiten verfestigen, während man gleichzeitig Anpassungen an den persönlichen Geschmack üben kann. Phase 3 ist die langfristige Ernährung. In dieser Phase kann man die Supplementierung auch weglassen. Viele Anwender schwören auf die positiven Auswirkungen dauerhafte Einnahme.

Die Macher empfehlen einmal im Jahr den Zyklus Phase 1 – 2 – 3 zu wiederholen. Dadurch wird regelmäßig entgiftet und man nähert sich der “Optimalernährung” wieder an

Was muss man in der ersten Phase beachten

Mahlzeiten setzen sich in der ersten Phase hauptsächlich aus milchfreien Proteinquellen und Gemüse zusammen. Dazu gibt es ab der zweiten Woche eine Frucht am Tag.

Zum Frühstück gibt es probiotischen Joghurt (kann mit einem Fitline-Produkt einfach selbst gemacht werden, dann ist auch kein Zucker drin) mit eingeweichten Samen (empfohlen werden Leinsamen und Sonnenblumenkerne).

Die übrigen Mahlzeiten bestehen in der ersten Woche aus Protein mit etwas Fett (zB anbraten) und Gewürzen. Aber der zweiten Woche kommen dann noch jeweils etwas Gemüse dazu.

Folgenende Nahrungsmittelgruppen sollen komplett gemieden werden:

  • Salz (auch auf Konserven und Würzmischungen achten)
  • Alkohol
  • Milchprodukte
  • Zucker und allgemein kohlehydratlastige Lebensmittel (Kartoffel, Nudel, Brot, Bohnen, Zwiebeln)

Auch bei den Proteinquellen gibt es ein paar Einschränkungen:

  • weißes Fleisch (alles Geflügel)
  • rotes Fleisch maximal 2 mal pro Woche (Rind, Wild)
  • Eier maximal 4 am Tag
  • Fisch und Meeresfrüchte ohne Einschränkungen, man sollte aber auf die Herkunft/Qualität achten
  • Tofu/Tempeh

Meine Erfahrungen und Ergänzungen

Ich habe jetzt die erste Woche des cellreset-Programm geschafft. Ich gebe zu ich hatte etwas Bammel davor. Besonders da ich auf Entgiftungen oft mit Kopfschmerzen bis volle Nebenhöhlenentzündungen reagiere. Aber hier:

NICHTS DAVON !

Bisher habe ich fast keine Nebenwirkungen gehabt. Im Gegenteil ich war die meiste Zeit wirklich gut satt und habe auch keine Appetitattacken bekommen. Wobei salzfreies Kochen geschmacklich schon etwas gewöhnungsbedürftig ist. Zum Glück für mich habe ich auch vorher schon ziemlich salzarm gekocht, dadurch war die Umstellung nicht so riesig.

Der nicht existente Salzkonsum hat bei mir nur den unagenehmen Nebeneffekt, dass mein niedriger Blutdruck sich wieder meldet. Mir ist also wieder viel öfter kalt und ich bin empfindlicher für Wetterschwankungen.
Trotzdem habe ich das Verbot in der ersten Woche eingehalten. Denn bei dem vielen Proteinen auf dem Speiseplan würde ein hoher Salzkonsum zu vermehrter Hanrsäurebildung führen. Nierensteine lassen grüßen. Ich habe zwar viel getrunken, aber das Wasser soll ja alle möglichen anderen Giftstoffe ausschwämmen. In den nächsten Woche werde ich aber wieder ein wenig mit Salz würzen. Hoffentlich hilft das gegen das Frieren.

Auch die vier Mahlzeiten im abstand von etwa 4 Stundensind gewöhnungsbedürftig. Vorallem, da ich dadurch wieder früher frühstücke und trotzdem später Abendessen mache.

Nur nach meinem Zahnarztbesuch habe ich eine Mahlzeit ausfallen lassen, da meine Betäubung sehr lange gewirkt hat. Da war die Wahl nicht essen oder riskieren mir den Mund zu zerbeißen. Aber auch da habe ich nur moderaten Hunger gehabt und danach auch bewusst keine größere Portion gegessen

Trotzdem habe ich einige Sachen abgewandelt :

Zusätzlich zu den bereits supplementieren Mineralien nehme ich noch Jod ein. Das ist wichtig für eine gesunde Schilddrüse. Und ohne Salz im Essen ist die einzige mögliche Quelle noch der Seefisch. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte also ein wenig nachhelfen.

Zu meinem Joghurt aus Hafermilch gibt es Neben Leinsamen, Chiasamen undgeschälte Hanfsamen. Warum ?

Chiasamen und Leinsamen sind von der Eigenschaften sehr ähnlich. Beide haben Schleimstoffe (geleeartige Hülle, wenn eingeweicht), viele Ballaststoffe, reichlich Eiweiß und viele ungesättigte Fettsäuren samt tollem 6:3 Verhältniss. Wer nicht weiß, wovon ich da spreche, kann hier nachlesen. Allerdings haben Chiasamen noch weniger Kohlehydrate. Dafür sind sie so klein, dass man sie nicht wirklich kauen kann. Da ich beide gerade zu Hause habe, mische ich sie einfach 1:1. Später werde ich auch ökologischen (regional) und kostengründen auf nur Leinsamen umsteigen.

Die empfohlenen Sonnenblumenkerne habe ich gegen geschälte Hanfsamen ersetzt. Soweit ich das recherchieren konnte, bieten Hanfsamen alles was Sonnenblumenkerne auch bieten (alle essentiellen Aminosäuren, viele ungesättigte Festtsäuren), Zusätzlich ist aber beim Hanf das 6:3 Verhältnis zugunsten der Omega-3-Fettsäuren verschoben. Damit ist es für mich die bessere Alternative. Wie kam ich drauf ? Ich hatte den hanf noch vor Ort und habe nachgelesen.

Damit wäre das Frühstück eigentlich komplett, aber relativ geschmacksarm. Daher wird es noch mit einem Teelöffel von meiner speziellen Gewürzmischung mit gesundheitlichem Mehrwehrt aufgewertet.

ALTHERRENGOLD

Dabei wird Zimt, Hagebuttenpulver und Macapulver 1:1:1 gemischt. Ursprünglich hatte ich diese Mischung für meinen Vater entworfen, daher auch der Name.

Was an dieser Mischung so toll ist ? Zum einen schmeckt sie mir toll. Zimt kennt ja hoffentlich jeder. Hagebuttenpulver gibt eine leichte Säurenote und Maca schmeckt (meiner Meinung nach) ganz leicht nussig. Aber alle drei haben es auch sonst in sich.

Resüme

Ich bin total positiv überracht. Ich bin leistungsfähig, nicht hungrig und fühle mich (bis auf das Frieren) pudelwohl.

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