Von guten Vorsätzen und Dranbleibern

Dieser Januar war mal wieder ein Paradebeispiel dafür warum, ich Neuhjahrvorsätze nicht gerne mag. Es war viel los und ich habe wenig von dem geschafft, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte, weil andere Dinge kurzfristig wirchtiger waren.
Dieser Januar war mal wieder ein Paradebeispiel dafür warum, ich Neuhjahrvorsätze nicht gerne mag. Es war viel los und ich habe wenig von dem geschafft, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte, weil andere Dinge kurzfristig wirchtiger waren.
Dieser Januar war mal wieder ein Paradebeispiel dafür warum, ich Neuhjahrvorsätze nicht gerne mag. Es war viel los und ich habe wenig von dem geschafft, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte, weil andere Dinge kurzfristig wirchtiger waren.

Im Anfangspost hatte ich über gute Vorsätze gesprochen und auch darüber, dass ich die gerne verteile. Dieser Januar war mal wieder ein Paradebeispiel dafür warum. Es war viel los und ich habe wenig von dem geschafft, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte, weil andere Dinge kurzfristig wichtiger waren.

  • Der Blog hat gestartet und ich bin recht überrascht, wie viele Leute schon auf den Seiten waren. Langfristige Fans habe ich sicher noch nicht viele (außerhalb der Familie und Freunden), aber es ist losgegangen. Ich hatte mir einige Dinge im Hintergrundvorgenommen in Sachen Newsletter, Promotion und Blogpflege. Davon habe ich einiges umgesetzt bekommen. Insgesamt bin ich ziemlich zufrieden. In den ersten Monaten geht es eh hauptsächlich ums Erfahrungen sammeln und schreiben üben. Später will ich dann wieder mehr mit den Anregungen von Katharina Lewald arbeiten. Ihre Arbeit mag ich sehr, aber sie ist in vielen Fällen eher was für Fortgeschrittene bzw. Leute, die eben bereits ein laufendes Onlinebusiness haben.
  • Mit dem Sport war das so eine Sache. Eine Überlegung war den Kindern einen Schwimmkurs zu suchen und mit meinem Mann in der Zwischenzeit ebenfalls schwimmen zu gehen. Pustekuchen. Die Schwimmkurse sind Monate bis Jahre im Voraus ausgebucht… Ansonsten wollten wir Erwachsenen am Wochenende gemeinsam sportln, dann bin ich aber fies umgeknickt und jetzt schaffe ich nicht mal nen straffen Spaziergang.                                                            Wer das Thema Fitness und Abnehmen mit festen Zielen und Konzept angehen will, dem empfehle ich Mark Maslow bzw. MarathonFitness. Sein Motto ist “Nackt gut aussehen”, aber was das bedeutet darf jeder selbst entscheiden. Auf der Seite gibt es einen Blog und Mark hat auch einen Podcast veröffentlicht. So sind die Infos in kleinen Portionen untergebracht. 
  • Mit den Kindern haben wir die Planung für ein selbst gebautes Insektenhotel angefangen. Dabei haben mein Mann und die Kinder gemeinsam im Internet informationen suchen geübt (nicht das sie schon lesen könnten). Jetzt haben sie schonmal von Googlen und Wikipedia gehört. Außerdem haben sie zusammen ganz gespannt ein paar You-Tube Videos über Tricks und Fallen bei Insektenhotels gesehen.

Was war los im Januar ?

Unglaublich viel: Urlaub mit Freunden, Reparaturtermine, viele Kindergeburtstage, angeschlagene Kinder, basteln am Blog und Beiträge schreiben. Ich hab mich effektiv selbst ausgebremst (verletzter Knöchel). Und die Akkus sind inzwischen wieder leer.

Der Mutti Spagat

Wenn das Leben viel von einem fordert und gerade wenn die Kinder im Moment viel Liebe und Aufmerksamkeit brauchen, kommt man selbst (und der Partner) schnell zu kurz. Für ein bis zwei Wochen ist das kein großes Problem. Aber dieser Januar war Herausforderung an Herausforderung. Nach dem Urlaub waren die Kinder erstmal noch etwas neben der Spur. Erst war mein Großer mit mir auf der Arbeit, da ich einfach nicht genug Urlaubstage für die ganzen Ferien habe. Dann zogen bei meinem Sohn (1.Klasse) die Hausaufgaben an und plötzlich sitzt er fast ne Stunde daran. In der Zeit hab ich sonst nen kleinen Spaziergang eingelegt, um mein Hirn zu lüften. Ist erstmal gestrichen. Gleichzeitig waren meine To-do-Listen endlos. Ich habe viel geschafft, aber es kam immer gleich noch was nach.

In solchen Phasen versuche ich jeden Freiraum gut zu nutzen, im  Zweifelsfall lege ich mich einfach zwischendurch hin und döse. Ich finde es auch immer wieder sehr wichtig, dass gerade in so einer Zeit viel Wert auf Dankbarkeit in der Familie gelegt wird. Sei es ein Danke fürs Brille putzen von meiner Tochter (das war vor Weihnachten irgendwie abhanden gekommen) oder mein Danke an meine Kinder, wenn sie mir beim Aufräumen und Kochen helfen.

Kinder merken ja schnell, wenn aus einem Grund dicke Luft herrscht. Meine versuchen dann einerseits viel zu helfen und zu kuscheln. Andererseits werden sie auch selbst sehr dünnhäutig. Da kommt es beim Toben öfter zu tränen, es wird gebockt und ignoriert. Das kostet dann wieder unglaublich viel Kraft und Liebe.

Und ich schlimmsten Fall hilft nur noch das Mantra “Es ist eine Phase, es geht vorbei”. Wenn auch das nichts mehr hilft habe ich ein kleines Liedchen von einer guten Freundin gelernt, dass ich mir selbst vorsinge. Einerseits um nörgelnde Kinder kurz zu übertönen (mit etwas Glück fangen sie an zuzuhören), andererseits gibt es mir unglaublich viel Kraft.

Wir sind ein Kind von Sonne, Mond und Sternen. Wir sind ein Kind des Himmels und der Erde. Wir sind ein Kind des Lichtes und der Liebe. Wir lieben, wir lieben, wir lieben, was wir sind.

Wir sind ein Kind von Sonne, Mond und Sternen. Wir sind ein Kind des Himmels und der Erde. Wir sind ein Kind des Lichtes und der Liebe. Wir werden, wir werden, wir werden, was wir sind.

Die Sache mit dem Essen

Ich bin emotionaler Esser. Da gibt es leider nichts dran zu rütteln. Wenn ich längere Zeit gestresst bin, fange ich an alles zu essen, was mir in die Quere kommt. Noch schlimmer ist es, wenn ich mich einsam oder überfordert fühle. Dann bekomme ich Hunger auf Süßkram und wenn es länger dauert hilft nur noch Nougatschokolade.

Früher habe ich mich immer schuldig gefühlt, wenn ich über die Strenge geschlagen habe. Inzwischen erlaube ich mir in manchen Situationen bewusst zuzuschlagen. Die emotionale Erleichterung ist deutlich. Und danach schiebe ich noch andere Entspannungstechniken (Badewanne, Spaziergang, Meditation…) nach, damit ich den Leidenspegel niedrig halte.

Auch wenn ich im Januar nicht sooo viele Ausnahmen geschaffen habe, war es meistens eine Gratwanderung. Gleichzeitig hat mich der Stress total ausgelaugt und ich wurde immer müder. Mitte des Monats habe ich mich zurückbesonnen auf meine “Kraftmischung” am Morgen, die ich im August und September letzten Jahres herausgefunden hatte.

Salzwasser mit einigen Nahrungsergänzungsmitteln (Zink, Magnesium, Vitamin B-Komplex) & Frühstück mit Zimt, Macapulver, hagebuttenpulver und Beeren habe ich wieder eigneführt. Ich muss gestehen für Meditation und 10min Sport am Morgen hat die Motivation noch nicht gereicht bzw sind meine Kinder gerade zu früh wach. Die Übungen hatte ich gemacht, bevor der Rest meiner Fmailie seinen Morgen gestartet hatte. Dann war ich fit und wach, wenn der Trubel losgeht. Aber gerade komme ich nicht früh genug aus dem Bett.

Aber ich habe jetzt um 16 Uhr immer öfter wieder Lust am Blog zu arbeiten und mache es nicht nur, weil ich es mir vorgenommen habe.

 

Was sind eure “Notfall”-Nahrungsmittel und Seelentröster ? Wisst ihr warum es gerade das sein muss ? Ich habe die Sache mit dem Nougat nicht so ganz nachvollziehen können (außer das es verdammt lecker ist).

 

 

 

 

 

1 Comment

  1. Jaaaa, die guten Vorsätze…
    Ich möchte ja gerne mit dem Rauchen aufhören, habe aber bewusst das Ausstiegsdatum nicht auf den 1.1. gesetzt, sondern plane es und bereite mich mental darauf vor. Ich finde auch das Thema Heißhungerattacken interessant und wie man damit umgeht. (Das geht für mich in eine ganz ähnliche Richtung wie das Rauchen…)

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